Technische Übersicht
IPX8 ist eine Schutzart gegen das Eindringen von Wasser in dauerhaft unter produktspezifischen Bedingungen. Gemäß IEC 60529 gibt es für IPX8 keine einheitliche Prüftiefe oder -dauer. Die anwendbaren Bedingungen sind produktspezifisch und müssen strenger sein als die für kurzzeitiges Eintauchen erforderlichen Bedingungen gemäß IPX7.
Für Ingenieure und Labore stellt sich in der Praxis nicht einfach die Frage „Ist das Produkt IPX8-zertifiziert?“, sondern „In welcher Tiefe oder unter welchem Druck, über welchen Zeitraum, in welcher Konfiguration und nach welchen Akzeptanzkriterien wurde das Produkt getestet?“

1. Die IPX8-Testbedingungen verstehen
Was bedeutet IPX8?
IPX8 bedeutet, dass ein Gehäuse unter festgelegten Bedingungen für dauerhaftes Eintauchen in Wasser geprüft wurde. Das „X“ gibt keine Schutzart gegen feste Partikel an, während die „8“ die Schutzkategorie für dauerhaftes Eintauchen in Wasser kennzeichnet.
IPX8 sollte nicht als universelle Garantie für vollständige Wasserdichtigkeit verstanden werden. Zwei Produkte können beide die Schutzart IPX8 aufweisen, obwohl sie unterschiedlichen Eintauchtiefen, Drücken, Testdauern und Akzeptanzkriterien unterzogen wurden.
IPX7 vs IPX8
| Rating | Eintauchtyp | Tiefe / Druck | Dauer | Hauptinterpretation |
|---|---|---|---|---|
| IPX7 | Vorübergehendes Eintauchen | Definiert durch die Tauchbedingung IEC 60529 IPX7 | Üblicherweise 30 Minuten | Eine standardisierte Bewertung der temporären Immersion |
| IPX8 | Kontinuierliches Eintauchen | Für das Produkt spezifiziert | Für das Produkt spezifiziert | Der angegebene Zustand muss strenger sein als IPX7. |
Wie sind IPX8-Schutzart und -Dauer definiert?
Die IEC 60529 legt keine feste IPX8-Eintauchtiefe und -dauer für jedes Produkt fest. Stattdessen werden die Prüfbedingungen für die jeweilige Anwendung spezifiziert. Die festgelegten Bedingungen sollten die Eintauchtiefe bzw. den äquivalenten Druck, die Prüfdauer und die Probenkonfiguration umfassen.
Dies ist wichtig, da eine einfache Aussage wie „IPX8 wasserdicht“ aus technischer Sicht unvollständig ist. Eine aussagekräftige Produktbeschreibung sollte die tatsächlich getesteten Bedingungen angeben.
Ein IPX8-Test sollte durch die tatsächliche Tiefe oder den Druck, die Dauer, die Probenkonfiguration und die Akzeptanzkriterien definiert werden – und nicht allein durch das Schutzklassenetikett.
IEC 60529 oder ISO 20653?
IEC 60529 ist weit verbreitet für die Schutzarten von Gehäusen für elektrische Betriebsmittel. ISO 20653 wird üblicherweise mit Straßenfahrzeugen und Kfz-Elektrik in Verbindung gebracht. Die anzuwendende Norm hängt von der Produktkategorie, den Kundenanforderungen und dem vorgesehenen Anwendungsfall ab.
Der Prüfbericht sollte die verwendete Norm und Ausgabe eindeutig ausweisen. Eine Automobilkomponente sollte nicht automatisch nach denselben Kriterien wie ein allgemeines Industriegehäuse bewertet werden, selbst wenn beide eine IP-Schutzart aufweisen.
2. Definieren Sie die Testbedingungen, bevor Sie die Geräte auswählen.
Vor der Auswahl eines Tauchbeckens oder einer Druckkammer sollte das Labor die tatsächlichen Prüfanforderungen definieren. Dieser Schritt verhindert, dass das System in einigen Bereichen überdimensioniert wird, während in anderen wichtige Anforderungen vernachlässigt werden.
| Zu bestätigender Artikel | Warum es wichtig ist |
|---|---|
| Geltende Norm | Legt die technischen Grundlagen der Test- und Berichtssprache fest. |
| Tiefe oder Druck | Bestimmt den erforderlichen Druckbereich und die Kammerkonstruktion. |
| Testdauer | Beeinflusst den Timerbereich, die Stabilitätsanforderungen und die Testplanung. |
| Probenabmessungen und Gewicht | Bestimmt Tankvolumen, Korbkapazität und Armaturendesign. |
| Einbaulage | Das Eindringverhalten kann sich ändern, wenn das Produkt in einer anderen Position getestet wird. |
| Betriebszustand | Bei einigen Produkten können Funktionsprüfungen vor, während oder nach der Prüfung erforderlich sein. |
| Akzeptanzkriterium | Definiert, wie Wassereintritt, Funktionalität und Sicherheit nach dem Test beurteilt werden. |
3. Auswahl von IPX8-Testgeräten

Tauchbecken oder Druckkammer?
Ein einfacher Tauchtank eignet sich, wenn die erforderliche Tiefe direkt über den Wasserstand erreicht werden kann. Eine Druckkammer ist praktischer, wenn die gewünschte Tiefe mit einer physikalischen Wassersäule schwer zu erreichen ist oder wenn ein kompaktes Laborsystem bevorzugt wird.
Bei Druckprüfungen simuliert die Kammer die Eintauchtiefe durch Druckregelung in einem abgedichteten Behälter. Die Geräteauswahl sollte sich daher eher auf den angegebenen Druck oder die angegebene Tiefe als allein auf die Schutzart IPX8 konzentrieren.
Druckbereich
Der erforderliche Druckbereich sollte die angegebene Schutzart IPX8 mit einer angemessenen Betriebsreserve abdecken. Ein Labor, das Flachwasserprodukte testet, benötigt möglicherweise ein ganz anderes System als eines, das Ausrüstung für die Schifffahrt, die Automobilindustrie oder Unterwassergeräte prüft.
Tankgröße und Probenkapazität
Die Innenabmessungen des Tanks sind entsprechend der größten Probe, der erforderlichen Ausrichtung und etwaiger Halterungen zu wählen. Die Probe muss vollständig eingetaucht sein und während des Befüllens, der Druckbeaufschlagung und der Druckentlastung stabil bleiben.
Sicherheit und Kontrolle
Drucktauchgeräte sollten über geeignete Steuerungs- und Sicherheitsfunktionen verfügen. Typische Merkmale sind ein Manometer, ein programmierbarer Timer, ein sicherer Kammerdeckel, ein Überdruckschutz, ein Not-Aus-Schalter, eine Einlass- und Ablaufsteuerung sowie ein klares Druckentlastungsverfahren.
Typische Geräteparameter
Die für diese Anwendung beschriebene Originalkonfiguration der KingPo-Anlage umfasst eine Konstruktion aus Edelstahl SUS304, wählbare Druckbereiche, programmierbare Zeitsteuerung, Wasserstandsanzeige und Drucksicherheitsfunktionen. Die genaue Konfiguration sollte vor der Bestellung anhand der erforderlichen Testbedingungen überprüft werden.
| Parameter | Verfügbar / Typische Richtung | Auswahlhinweis |
|---|---|---|
| Behältermaterial | SUS304 Edelstahl | Geeignet für den Einsatz im Labor unter Wasser und für eine einfachere Wartung. |
| Druckbereich | In der bestehenden Konfiguration waren die Optionen 0–0.3 / 0–0.5 / 0–1 / 0–3 MPa aufgeführt. | Wählen Sie entsprechend dem angegebenen IPX8-Druck oder der simulierten Tiefe. |
| Tankgröße | In der bestehenden Konfiguration waren die Abmessungen Ø600 × H1000 mm / Ø1000 × H1500 mm aufgeführt. | Für größere Produkte können Sonderabmessungen erforderlich sein. |
| Testdauer | Programmierbarer Timer | Der Bereich sollte den längsten angegebenen Test abdecken. |
| Sicherheitsfunktionen | Überdruckschutz und Notabschaltung | Wichtig für den sicheren Betrieb von Druckbehältern. |
Anwendungsorientierte Auswahl
| Anwendung | Typische Geräteausrichtung | Hauptauswahlpunkt |
|---|---|---|
| Wearables und kleine Elektronikgeräte | Kompakte Tauch- oder Druckkammer | Stabile Probenplatzierung und reproduzierbare Zeitmessung |
| Automobilsensoren und Steckverbinder | Druckkammer an den erforderlichen Zustand angepasst | Befestigung, Kabelausgänge, Ausrichtung und Anwendbarkeit nach ISO 20653 |
| Außengehäuse | Größerer Tank oder Druckbehälter | Türdichtungen, Kabelverschraubungen, Lüftungsöffnungen und repräsentative Baugruppe |
| Marine- oder Unterwasserausrüstung | Hochdruck- oder kundenspezifisches System | Angegebene Tiefe, lange Dauer, Sicherheitsmarge und Berichterstattung |
4. Zugehörige KingPo IPX8-Geräte
Für Labore, die eine IPX8-Einrichtung planen, bieten die folgenden Seiten die wichtigsten Informationen zu Ausrüstung und Auswahl.
5. IPX8-Testverfahren

Schritt 1: Untersuchen Sie die Probe
Das Muster sollte der zu bewertenden Konfiguration entsprechen. Überprüfen Sie vor dem Test das Gehäuse, die Dichtungen, Kabeleinführungen, Anschlüsse, Abdeckungen, Lüftungsöffnungen, Tasten und Befestigungselemente. Ein vereinfachter Prototyp kann für die Entwicklungsarbeit hilfreich sein, belegt aber möglicherweise nicht die endgültige IPX8-Zertifizierung, wenn das Serienmodell abweicht.
Schritt 2: Testparameter festlegen
Bitte bestätigen Sie vor Beginn des Tests die angegebene Prüftiefe bzw. den angegebenen Druck, die Prüfdauer, die Probenausrichtung und die Abnahmekriterien. Diese Werte müssen der geltenden Norm, der Produktspezifikation oder dem vereinbarten Prüfprogramm entsprechen.
Schritt 3: Bereiten Sie den Raum vor
Überprüfen Sie den Tank, den Wasserstand, das Manometer, den Timer, das Sicherheitsventil, den Not-Aus-Schalter und das Entwässerungssystem. Platzieren Sie die Probe sicher, sodass sie sich während des Befüllens oder der Druckbeaufschlagung nicht unvorhergesehen bewegen kann.
Schritt 4: Test ausführen
Die Kammer füllen und die erforderliche Eintauchtiefe bzw. den erforderlichen Druck einstellen. Die angegebenen Bedingungen für die erforderliche Dauer aufrechterhalten. Druck, Wasserstand und Zeit müssen während der gesamten Einwirkungsdauer kontrolliert werden.

Schritt 5: Druck und Zeit überwachen
Dokumentieren Sie den tatsächlichen Druck bzw. Wasserstand, die Testdauer, die Wassertemperatur und alle auftretenden Abweichungen. Bei einem unerwarteten Druckabfall, einer Undichtigkeit der Kammer oder einer Bewegung der Probe ist die Gültigkeit des Tests zu überprüfen.
Schritt 6: Druck sicher ablassen
Nach Ablauf der Testdauer den Druck allmählich ablassen und die Sicherheitsvorkehrungen des Geräts beachten, bevor die Kammer geöffnet wird. Die Probe vorsichtig entnehmen, damit kein Wasser von außen die Nachkontrolle beeinträchtigt.
6. Auswertung und Berichterstattung nach dem Test
Was sollte nach dem Test überprüft werden?
Die Auswertung nach dem Test sollte den geltenden Akzeptanzkriterien entsprechen. Je nach Produkt kann dies eine Sichtprüfung, eine interne Prüfung, eine Funktionsprüfung, elektrische Sicherheitsprüfungen oder andere produktspezifische Bewertungen umfassen.
| Bewertungsgegenstand | Was zu überprüfen |
|---|---|
| Äußere Bedingungen | Risse, Verformungen, verschobene Dichtungen oder mechanische Beschädigungen |
| Innerer Zustand | Wassertropfen, Kondenswasser, Korrosionsspuren oder lokales Eindringen |
| Funktionszustand | Displays, Tasten, Sensoren, Kommunikationsschnittstellen und andere erforderliche Funktionen |
| Sicherheitszustand | Alle sicherheitsrelevanten Auswirkungen, die im Rahmen der produktspezifischen Bewertung erforderlich sind |
Überlegungen zu Bestehen/Nichtbestehen
Die Entscheidung über Bestehen/Nichtbestehen sollte auf der deklarierten IPX8-Schutzart und den geltenden Akzeptanzkriterien basieren. Ein Bericht sollte vage Aussagen wie „vollständig wasserdicht“ vermeiden, es sei denn, die genauen Testbedingungen werden ebenfalls angegeben.
Eine aussagekräftigere technische Schlussfolgerung lautet: „Die Probe erfüllte die deklarierte IPX8-Bedingung von [Tiefe/Druck] für [Dauer] unter [Standard/Verfahren], vorbehaltlich der getesteten Konfiguration.“
Was sollte im Prüfbericht festgehalten werden?
| Berichtselement | Warum es wichtig ist |
|---|---|
| Standard- und Edition | Definiert die technischen Grundlagen der Bewertung. |
| Probenidentifikation | Verknüpft das Ergebnis mit der tatsächlich getesteten Konfiguration. |
| Deklarierter IPX8-Zustand | Gibt die beanspruchte Tiefe bzw. den beanspruchten Druck und die beanspruchte Dauer an. |
| Einbaulage | Der Eingangsstrom kann sich ändern, wenn sich die Probenposition ändert. |
| Prüfgeräte | Zeigt, wie die Immersions- bzw. Druckbedingungen erzeugt und kontrolliert wurden. |
| Beobachteter Eintritt | Dokumentiert jegliches nach der Prüfung festgestellte Wasser oder Kondenswasser. |
| Funktionsergebnis | Bestätigt, ob der erforderliche Betrieb weiterhin akzeptabel war. |
| Endgültige Schlussfolgerung | Gibt die akzeptierte Bewertung und etwaige Einschränkungen an. |
7. Häufige IPX8-Fehler und daraus gezogene Design-Schlussfolgerungen
- Unzureichende Dichtungskompression: Eine Dichtung ist zwar vorhanden, gewährleistet aber keine gleichmäßige Kompression unter Eintauchen oder Druck.
- Leckage an Steckverbindern oder Kabeleinführungen: Schnittstellen um Steckverbinder, Tasten, Kabelverschraubungen oder ungenutzte Anschlüsse werden zu lokalen Eintrittspfaden.
- Gehäuseverformung: Dünne Abdeckungen oder Gehäusewände verformen sich unter Druck und öffnen einen Leckagepfad.
- Risse oder Formfehler: Kleine Defekte können bei längerer Einwirkungsdauer bedeutsam werden.
- Interne Kondensation: Feuchtigkeit kann aufgrund von Temperatur- oder Druckänderungen auftreten, selbst wenn kein offensichtliches äußeres Leck sichtbar ist.
- Montagevariante: Bei einem Prototyp kann es vorkommen, dass er die Anforderungen erfüllt, während die Serienproduktion aufgrund unterschiedlicher Dichtungsmaterialien, Anzugsmomente der Schrauben, Kabeldurchmesser oder Zubehörkonfigurationen scheitert.
Diese Erkenntnisse sollten in die Gehäusekonstruktion und die Vorabprüfung der Konformität einfließen. Änderungen an Dichtungen, Steckverbindern, Gehäusegeometrie, Belüftungsöffnungen oder Befestigungsmethoden sollten überprüft werden, bevor davon ausgegangen wird, dass ein früheres IPX8-Ergebnis weiterhin Gültigkeit hat.
8. Erforderliche Informationen vor der Geräteempfehlung
Um Ihnen ein geeignetes IPX8-Wasserimmersion-Testsystem empfehlen zu können, geben Sie bitte die tatsächlichen Testanforderungen und nicht nur die Bezeichnung der Schutzart an.
- Anwendbare Norm und Ausgabe
- Erforderliche IPX8-Tiefe oder -Druck
- Testdauer
- Probenabmessungen und Gewicht
- Montageausrichtung und Befestigungsanforderungen
- Anzahl der Proben pro Testzyklus
- Erforderliche Kammergröße und Druckbereich
- Anforderungen an Kalibrierung, Dokumentation, Installation und Bedienerschulung
9. Häufig gestellte Fragen zum IPX8-Test
Was bedeutet IPX8?
IPX8 bedeutet, dass ein Gehäuse für das dauerhafte Eintauchen in Wasser unter festgelegten Bedingungen geprüft wurde. Die tatsächliche Tiefe bzw. der Druck, die Dauer und die Akzeptanzkriterien sollten für das Produkt angegeben werden.
Was ist der Unterschied zwischen IPX7 und IPX8?
IPX7 deckt kurzzeitiges Eintauchen unter definierten Testbedingungen ab. IPX8 deckt dauerhaftes Eintauchen unter produktspezifischen Bedingungen ab, die strenger sein müssen als die von IPX7.
Bedeutet IPX8 immer eine Tauchtiefe von mehr als 1 Meter?
IPX8 ist nicht durch eine einheitliche Tiefe definiert. Die tatsächliche Tiefe bzw. der entsprechende Druck wird für das Produkt spezifiziert und sollte in der Prüfdokumentation angegeben werden.
Wie lange dauert ein IPX8-Test?
Es gibt keine einheitliche Prüfdauer für alle IPX8-Produkte. Die Prüfdauer ist Bestandteil der festgelegten Prüfbedingungen und sollte vor Beginn des Tests vereinbart werden.
Welche Ausrüstung wird für IPX8-Tests verwendet?
Die Prüfung nach IPX8 erfolgt üblicherweise in einem Wassertauchbecken oder einer Drucktauchkammer. Das geeignete System hängt von der geforderten Tauchtiefe bzw. dem geforderten Druck, der Probengröße, der Prüfdauer und den Laboranforderungen ab.
Kann eine IPX8-Kammer auch IPX7-Tests durchführen?
Einige Tauchsysteme erfüllen sowohl IPX7- als auch IPX8-Standards, sofern Kammergröße, Wassertiefe, Druckregelung und Prüfverfahren den erforderlichen Bedingungen entsprechen. Die genaue Konfiguration sollte vor der Geräteauswahl bestätigt werden.
Beinhaltet IPX8 Schutz gegen Wasserstrahlen?
Nein. IPX8 ist eine Schutzart für das Eintauchen in Wasser. Die Beständigkeit gegen Wasserstrahl wird anhand anderer IP-Schutzarten und Testmethoden bewertet.
Was sollte ein IPX8-Prüfbericht enthalten?
Der Bericht sollte die Norm und Ausgabe, die Probenkonfiguration, die angegebene Tiefe oder den angegebenen Druck, die Dauer, die Montageausrichtung, die verwendeten Geräte, das beobachtete Eindringen, das Funktionsergebnis und die abschließende Schlussfolgerung enthalten.
Fazit
IPX8 ist am besten als deklarierter Zustand für dauerhaftes Eintauchen zu verstehen und nicht als allgemeine Wasserdichtigkeitsbezeichnung. Die Schutzart ist nur dann technisch aussagekräftig, wenn die geprüfte Tiefe bzw. der geprüfte Druck, die Prüfdauer, die Probenkonfiguration und die Akzeptanzkriterien klar definiert sind.
Für Labore und Hersteller ist der korrekte Arbeitsablauf unkompliziert: Zuerst wird die Testbedingung definiert, dann die Ausrüstung entsprechend dieser Bedingung ausgewählt, anschließend wird der Test mit rückführbaren Parametern durchgeführt, die Probe anhand vereinbarter Kriterien ausgewertet und es werden genügend Details erfasst, damit das Ergebnis auch nach Abschluss des Tests noch aussagekräftig ist.
Technischer Hinweis: Dieser Artikel dient der praktischen Anwendung im Ingenieurwesen und stellt weder IEC 60529 noch ISO 20653 oder sonstige lizenzierte Normen dar. Die endgültigen Prüfbedingungen, Klassifizierungen und Abnahmekriterien müssen der jeweils geltenden Normenausgabe, der produktspezifischen Norm und dem genehmigten Laborverfahren entsprechen.




