Das Anforderungen an die Prüfung der Defibrillationsfestigkeit aktiver implantierbarer medizinischer Geräte (AIMDs)Standardsanalyse, visuelle Einblicke und Empfehlungen für den KP-1050S-Tester (Februar 2026)
Aktive implantierbare medizinische Geräte (AIMDs) sowie Herzschrittmacher, Implantierbare Kardioverter-Defibrillatoren (ICDs)Geräte zur kardialen Resynchronisationstherapie sind für die Behandlung lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen unerlässlich. Diese Geräte müssen auch nach Einwirkung hochenergetischer externer Defibrillationsschocks, die in Herznotfällen innerhalb von Millisekunden Hunderte von Joule abgeben können, voll funktionsfähig bleiben.
Ohne richtig DefibrillationsimmunitätBei einem AIMD besteht die Gefahr dauerhafter Schäden, des Verlusts der Programmierbarkeit, unbeabsichtigter Therapieabgabe oder eines Totalausfalls – was unter Umständen einen invasiven Eingriff zur Folge haben kann. Globale regulatorische Standards schreiben strenge Tests vor, um diese Immunität zu überprüfen und so die Patientensicherheit und die Einhaltung der Zulassungsvoraussetzungen zu gewährleisten.



Diese Röntgenbilder des Brustkorbs veranschaulichen typische Konfigurationen von Herzschrittmachern und ICD-Implantaten. Der Impulsgenerator wird subkutan im Brustbereich platziert, und die Elektroden werden zu den Herzkammern geführt (Vorhof- und/oder Ventrikelelektroden). Solche Implantate müssen einer externen Defibrillation standhalten, ohne dass die Schaltkreise oder die Funktion beeinträchtigt werden.
Wichtige Normen und ihre Defibrillationsprüfungsanforderungen
Zu den wichtigsten Normen, die den Defibrillationsschutz definieren, gehören:
- ISO-14708 1: 2014 (und verwandte Teile wie ISO 14708-2 für Herzschrittmacher, ISO 14708-6 für ICDs): Allgemeine Sicherheitsanforderungen für AIMDs. Abschnitt 20 fordert, dass nach simulierten Defibrillationsimpulsen keine dauerhaften Leistungsänderungen oder Einstellungsverluste auftreten dürfen.
- ISO 14117:2012 (Aktualisierte Ausgabe 2019 für EMV in kardiovaskulären AIMDs): Abschnitt 6.2.2 legt den Schutz vor externen Defibrillatoren unter Verwendung zweier Testwellenformen fest.
- EN 45502-Reihe (Europäische harmonisierte Normen, abgestimmt auf ISO 14708): Enthält spezifische Wellenformhüllkurven und Spannungen.
- GB 16174.1-2024 (Chinas aktualisierter nationaler Standard): Abschnitt 20.2 schreibt sowohl Test 1 als auch Test 2 mit genauen Parametern vor.
Diese Normen erfordern Tests mit zwei unterschiedliche Wellenformen zur Simulation historischer und moderner externer Defibrillatoren:
- Testen 1Gedämpfte Sinuswelle (monophasisch, ältere Technologie).
- Testen 2: Abgeschnittene Exponentialfunktion (moderne biphasische/einphasige Fähigkeit).

Diese Grafik stellt die gedämpfte sinusförmige Wellenform (Test 1) gemäß ISO 14117 und verwandten Normen. Zu den wichtigsten Parametern gehören:
- Zeitpunkt des Maximums (Tp): 1.5 ms < Tp < 2.5 ms
- Zeit bis zum 50%igen Abfall (Tw50): 3 ms < Tw50 < 5.5 ms

Beispielhafte Spannungs- und Stromverläufe für abgeschnittene exponentielle Schocks (ähnlich den Konzepten aus Test 2), die eine zweiphasige Abgabe über verschiedene Impedanzen zeigen.
Das Standardtestprotokoll ist einheitlich:
- Liefern 3 Impulse positiver Polarität in Abständen von 20 ± 2 s.
- Pause für 60 ± 2 s.
- Liefern 1 Impuls negativer Polarität.
- Wiederholen Sie die Zyklen (oft programmierbar) nach Bedarf.
- Verwenden Sie ein gewebeäquivalentes Widerstandsnetzwerk, um die Körperimpedanz zu simulieren.
- Nach dem Test: Sicherstellen, dass keine irreversiblen Änderungen vorliegen; das Gerät muss auf die ursprünglichen Einstellungen zurückprogrammiert werden.
Vergleichstabelle: Wichtige Wellenformparameter in verschiedenen Standards
| Testtyp | Waveform | Spannungspegel | Wichtige Zeitparameter | Polaritäts-/Phasenoptionen | Bezug genommene Primärstandards |
|---|---|---|---|---|---|
| Testen 1 | Gedämpfte Sinuswelle (RLC) | 140 V / 380 V (±5% / -0%) | Tp: 1.5–2.5 ms Tw50: 3–5.5 ms | Positiv & Negativ | ISO 14117:2012, GB 16174.1-2024 20.2, ISO 14708-1, EN 45502 |
| Testen 2 | abgeschnittene Exponentialfunktion | 140 V / 270 V (±5% / -0%) | Td: 9.5–10.5 ms tr/tf: 1–5 μs | Einphasig oder zweiphasig (biphasisch) | ISO 14117:2012, GB 16174.1-2024 20.2, EN 45502-2-2 |
Diese Parameter gewährleisten eine realistische Simulation von Defibrillationsereignissen in der Praxis und decken sowohl monophasische gedämpfte Sinusschocks als auch biphasische abgeschnittene Exponentialschocks ab, die bei klinischen Defibrillatoren üblich sind.
Vorstellung des Defibrillations-Testimpulsgenerators KP-1050S
Um diese anspruchsvollen Anforderungen effizient zu erfüllen, KP-1050S Defibrillations-Testimpulsgenerator KingPo Technology bietet eine Komplettlösung, die den Standards entspricht.
Dieses kompakte Gerät vereint die Modi Test 1 und Test 2 in einer einzigen Einheit – separate Generatoren oder häufige Neukonfigurationen sind nicht erforderlich.
Kernvorteile und Spezifikationen
- Dual-Mode-Integration: Schalter an der Vorderseite zwischen gedämpfter Sinuswelle (Test 1) und abgeschnittener Exponentialwelle (Test 2, ein-/zweiphasig).
- Automatisierte Sequenzen: Führt das vollständige Protokoll aus (3 positive → 60 s Pause → 1 negative) mit 1–999 programmierbaren Zyklen.
- Intuitive Benutzeroberfläche: Der 7-Zoll-Farb-Touchscreen zeigt in Echtzeit die Kondensatorspannung, den Lade-/Entladestatus, die Polarität, den Impulszähler und den Timer an.
- Sicherheitsvorrichtungen: Hochspannungswarnungen (>1000 V), IEC-Klasse-I-Erdung, sichere Entladeschaltung.
- Kompatibilität: Paare mit optional KP-1050-1 Widerstandsnetzwerkkasten (gemäß ISO 14117 Impedanzparametern).
- Praktische Spezifikationen:
- Abmessungen: 480 × 460 × 200 mm
- Gewicht: ≈10 kg
- Stromversorgung: Wechselstrom 220/110 V ±10 %, 50/60 Hz (max. ~300 W)

Diese Abbildungen zeigen Beispiele moderner Defibrillations-Testimpulsgeneratoren, darunter Touchscreen-Oberflächen, Bedienfelder und kompakte Rack-Bauformen ähnlich dem KP-1050S. Das intuitive Display und die Sicherheitsanzeigen (z. B. Hochspannungsanschlüsse, Status-LEDs) unterstreichen die benutzerfreundliche Bedienung im Labor oder bei Zertifizierungsmaßnahmen.
Der KP-1050S erfüllt oder übertrifft die in der obigen Tabelle aufgeführten Wellenformtoleranzen und liefert präzise, wiederholbare Impulse für die Designverifizierung, Typprüfung und behördliche Zulassungsanträge.
Für wen ist der KP-1050S geeignet?
- AIMD-Hersteller für Forschung und Entwicklung sowie Chargenkonformität.
- Qualitäts-/Regulierungsteams, die Dossiers für die FDA, die Benannte Stelle der EU oder die NMPA vorbereiten.
- Unabhängige Prüflaboratorien suchen nach kostengünstigen Prüfkapazitäten mit mehreren Standards.
- Ingenieure entwickeln Herzschrittmacher/ICDs der nächsten Generation.
Im Hinblick auf die zukünftige Ausrichtung im Jahr 2026 – mit der fortschreitenden Harmonisierung der ISO-, EN- und GB-Normen – reduziert der KP-1050S die Rüstzeiten, den Kalibrieraufwand und den Platzbedarf der Anlage und gewährleistet gleichzeitig die vollständige Konformität und Rückverfolgbarkeit.
Die Patientensicherheit hängt von der zuverlässigen Funktion des KIMD unter extremen Bedingungen ab. KP-1050S Ermöglicht es Herstellern, diese Immunität zuverlässig und effizient zu überprüfen.
Für detaillierte Datenblätter, Angebote oder Demos besuchen Sie:KP1050S




